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| Zusammenfassung des Abschnitts |
|---|
| 1. Einführung |
| 2. Beispiele für Metall-Metall-Kontakte |
| 3. Risiken im Zusammenhang mit mechanischen Funken oder Heißstellen |
Welche Rolle spielen Metallreibungen und mechanische Schläge bei Staubexplosionen?
Ein großer Fokus liegt auf elektrostatischen Risiken während der Staubexplosionsrisikoanalyse, wie z. B. ATEX-Risikoanalyse oder Dust Hazard Analysis (DHA), was absolut korrekt ist. Dennoch sollte man andere mögliche Zündquellen von Staubwolkennicht außer Acht lassen, insbesondere mechanische Funken oder Heißstellen durch mechanische Reibung.
Diese Risiken durch Reibungshitze oder mechanische Schläge sind sehr häufig mit rotierenden Anlagenkomponenten im Prozessverbunden.
Die folgenden Anlagenkomponenten (nicht abschließende Liste) können durch Metall-Metall-Kontakte mechanische Funken oder Heißstellen erzeugen:
Bei allen rotierenden Komponenten müssen die Lager ein zentraler Fokus sein, da jeder Defekt zu Überhitzung mit potenziell gefährlichen Temperaturen für das Pulver führen kann.
Auch die Risiken durch das Eindringen eines Fremdkörpers in die Anlage müssen bewertet und kontrolliert werden. Ein metallischer Fremdkörper könnte zwischen rotierendem Teil und Gehäuse eingeklemmt werden und zu Metall-Metall-Kontakt führen.
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Experimente haben gezeigt, dass mechanische Reibung bei einer Geschwindigkeit < 1 m/s wahrscheinlich nicht genug Energie für gefährliche Funken oder hohe Temperaturen erzeugt (Hinweis: bei Standardpulvern mit einer MIE > 3 mJ und einer Mischung mit Luft allein erhöht die Anwesenheit eines brennbaren Gases im Gemisch das Risiko deutlich).
Folgende Maßnahmen sollten ergriffen werden, um Risiken durch mechanische Funken zu vermeiden oder zu kontrollieren:
Hinweis: Der Grenzwert von 1 m/s, gültig für Edelstahl, kann sich bei anderen Metallen oder bei Korrosion ändern.
Bei Lagerschäden können diese überhitzen und zu Explosionsrisiken führen: Pulver in den Dichtungen kann sich entzünden und anschließend eine Explosion in der Anlage auslösen.
Folgende Maßnahmen sollten ergriffen werden:
Fremdkörper können die Anlage beschädigen und zu Metall-Metall-Kontakt führen oder zwischen Rotor und Stator eingeklemmt werden und ebenfalls Metall-Metall-Kontakt erzeugen. Um diese Probleme zu vermeiden, muss der Prozess durch folgende Maßnahmen vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden:
Der Einsatz dieser Komponenten allein reicht nicht aus; es müssen Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung angewendet werden. Dies sollte in der DHA-/DSEAR-/ATEX-Risikoanalyseerläutert werden.
Hinweis: Die oben genannten Werte gelten für Edelstahl. Falls andere Materialien beteiligt sind, muss dies in der Risikoanalyse hervorgehoben und spezifische Maßnahmen ergriffen werden (z. B. oxidierter Stahl, Aluminium usw. können leicht Funken erzeugen; bei diesen Materialien ist besondere Vorsicht geboten).